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Unsere Deutsche Partnerstadt Alzey liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz im Weinanbaugebiet Rheinhessen dem größten Deutschlands

Die Volkerstadt mit ihren 15000 Einwohnern ist seit 1981 unsere Partnerstadt.Zahlreiche Freundschaften haben sich in den vergangenen 20 Jahren aufgebaut und zum Jubiläum wurde von den Bürgermeistern bekräftigt die Kontakte weiter zu intensivieren.

Alzey besitzt, so lautete das Credo des verstorbenen Altertumsvereinsvorsitzenden K.F. Becker, seiner geborenen geographischen Lage nach, seit altersher eine Mittelpunktsfunktion. Die Existenz des hier befindlichen Selzüberganges machte den Ort bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit zu einem Kreuzungspunkt wichtiger Fernwege. So führte eine das Rheinknie diagonal abschneidende bronzezeitliche Verbindung hier ebenso über die Selz wie die römerzeitliche Fernstraße Mainz-Metz. Fast zwangsläufig brachte diese verkehrsgünstige Lage eine Verdichtung der Bevölkerung seit der Bronzezeit mit sich. Im Namen der Stadt klingt noch heute die Bezeichung der späteren Keltenniederlassung "*Altiai" nach. Dieser Name wurde auch von den Römern übernommen, die die Siedlungskontinuität fortsetzten: zunächst mit einer prosperierenden Zivilsiedlung, dem inschriftlich im Jahr 223 n.Chr. auf dem sog. "Nymphenstein" erwähnten "vicus Altiaium"; nach dessen Zerstörung im Jahre 352 n. Chr. mit einem Militärstützpunkt, dem 367-70 errichteten Kastell.

Als mit dem Ende der Römerherrschaft am Rhein auch die römische Geschichte Alzeys ihr Ende fand, geriet das einstige römische Staatsland an die fränkischen Könige. Verwaltet und bewirtschaftet wurde dieser Besitz von einem am Obermarkt zu lokalisierenden Salhof aus.

1125 gelangte das Reichsgut Alzey, zusammen mit den rheinischen Stammgütern der Salier, an den Stauferherzog Friedrich II., der hier zur Sicherung seines Besitzkomplexes eine Burg errichten ließ. Nach dessen Tod - er verstarb 1147 in Alzey - erbte dessen Sohn Konrad nicht nur die rheinfränkischen Stammgüter mit Alzey, sondern im Jahre 1156 wurde ihm von seinem Halbbruder Kaiser Friedrich Barbarossa zudem die rheinische Pfalzgrafschaft übertragen. Alzey avancierte dabei, neben Bacharach und Heidelberg, zu einem Zentrum der pfalzgräflichen Macht und wurde zugleich erste Residenz der rheinischen Pfalzgrafschaft.

Auch nach dem Übergang der Pfalzgrafschaft an die Wittelsbacher im Jahr 1214 und der Verlegung der Residenz nach Heidelberg blieb Alzey weiterhin Nebenresidenz und ein wichtiges Verwaltungs- und Machtzentrum. Zwar hatte sich Mitte des 13. Jahrhunderts der Alzeyer Ministerialenadel, insbesondere die Truchsessen von Alzey, weitgehend aus der lehnsherrlichen Gewalt der Pfalzgrafen emanzipiert und begonnen, um Alzey ein eigenes Territorium aufzubauen, doch es gelang den Pfalzgrafen - u.a. mittels der 1277 erwirkten Stadtrechtsverleihung an Alzey und dem 1305 erfolgten Rückkauf der eigenen Burg -, ihre Machtposition zu Beginn des 14. Jahrhunderts wieder herzustellen.

Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelten sich Burg und Stadt Alzey zu einem Kristallisationspunkt der kurpfälzischen Territorialbildung, wobei neben der rein militärischen Funktion der Burg immer stärker ihre Bedeutung als Sitz einer Amtsverwaltung in den Vordergrund rückte. Entsprechend dieser Funktionsverschiebung verlagerte sich auch der Aufgabenschwerpunkt des Alzeyer Burggrafen, der sich zunehmend vom militärischen Kommandanten der Burgmannen und der Burgbesatzung zum juristischen und administrativen Leiter eines ständig sich vergrößerten regionalen Amtes - seit 1460 Oberamt - entwickelte. Diesem Oberamt gehörten zu Beginn des 17. Jahrhunderts mehr als 100, Ende des 18. Jahrhunderts 82 Ortschaften an.

Wenn auch nicht in territorialer Hinsicht, so dürften Stadt und Burg Alzey den geschichtlichen Höhepunkt ihrer Bedeutung um 1400 erreicht haben, als Pfalzgraf Ruprecht II. nach seiner Königswahl sie zu einem seiner bevorzugten Aufenthaltsorte erkoren hatte und auch hier während der Zeit seiner Residenz in Alzey die Regierungskanzlei des Reiches betrieb. Dass der Glanz der deutschen Kaiserzeit, der Alzey im Mittelalter umgab, durchaus auch in baulicher Hinsicht seine Entsprechung gefunden hatte, dies bezeugt noch zu Beginn des 17. Jahrhunderts das Bild der Stadt, wie es auf dem bekannten Stich von M. Merian festgehalten ist. Allerdings überstand nur ein kleiner Teil der mittelalterlichen Baulichkeiten die im weiteren Verlauf des 17. Jahrhunderts die Stadt heimsuchenden Katastrophen (Dreißigjähriger Krieg, Pfälzer Erbfolgekrieg).

Mit dem 1797 erfolgten Anschluß an die französische Republik bzw. das napoleonische Kaiserreich verlor Alzey zudem seine Bedeutung als wichtiges Mittelzentrum der Kurpfalz. Alzey verblieb zwar der Status einer Kantonsstadt, doch besaßen die Kantone so gut wie keine administrativen und politischen Funktionen.

Seit 1835 wieder Sitz einer überlokalen Verwaltungsbehörde, der jetzt großherzoglich-hessischen Kreisverwaltung, konnte Alzey im Laufe des 19. Jahrhunderts erneut, wenngleich in bescheidenerem Rahmen, an die in Jahrhunderten gewachsene Mittelpunktsfunktion als Verwaltungs-, Gerichts- und Dienstleistungszentrum anknüpfen. Vor allem aber bildete sich in Alzey eine schulische Infrastruktur aus, zu der seit 1880 sogar ein Lehrerseminar gehörte, die es zu einer weit in das Umland ausstrahlenden Schulstadt werden ließ.
Auch wirtschaftlich konnte Alzey seine Funktion als Handelsmittelpunkt des inneren Rheinhessen behaupten. Hier wurden die Viehmärkte für das ländliche Umland abgehalten und die Landbevölkerung erledigte in den zahlreichen Geschäften des Einzelhandels ihre Einkäufe.

Allerdings gelang es der Stadt nicht, den Anschluß an die seit Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkt einsetzende industrielle Entwicklung zu finden. Dies spiegelt sich auch im Bevölkerungswachstum wider, das im Vergleich zu anderen rheinhessischen Städten wie Worms oder Mainz deutlich zurückblieb. Verantwortlich hierfür war, neben den fehlenden Rohstoffen, vor allem die nun ungünstig gewordene geographische Lage innerhalb des Großherzogtums. Fern des Rheins gelegen, zudem erst spät, nämlich 1867, an das Eisenbahnnetz angeschlossen, war Alzey seiner Verkehrslage nach und damit auch wirtschaftlich ins Abseits geraten. Diese verkehrspolitische Hypothek konnte die Stadt im Grunde erst in den 1970er Jahren ausgleichen, als mit dem Bau der Autobahnen A 61 und A 63 der Anschluß an die Wirtschaftsräume des Rhein-Main- und des Rhein-Neckar-Gebiets geschaffen wurde.

Rainer Karneth, Alzey

 

http://www.alzey.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wein, Donau, 200 km von Rechnitz entfernt; nicht in der Wachau

 

Die Gemeinde Lábatlan liegt im Komitat Komárom-Esztergom, an der rechten Seite der Donau und zieht sich bis auf die nördlichen Ausläufer des Gebirges Gerecse hinauf.
Von den Abhängen bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf die Donau und auf die gegenüberliegende Landschaft in der Slowakei.
Die Gemeinde besteht aus zwei Siedlungen; Piszke und Lábatlan. Diese zwei Siedlungen wurden 1950 unter dem Namen Lábatlan vereinigt. Die Gemeinde Lábatlan hat 5700 Einwohner.
Der Landzug in dem die Lábatlan liegt, war unter den ersten Siedlungen, wo sich bereits seinerzeit die landnehmenden Ungarn niedergelassen hatten.
Die Gemeinde wurde erstmals 1267 unter dem Namen Lábatlan erwähnt. Ehemals war diese Region durch mächtige Wälder bedeckt, die bis zum Ufer der Donau reichten. Ein Landbesitzer hatte aus Deutschland Neubauern eingeladen, von denen diese Wälder gerodet wurden. Auf dem nunmehr entstandenen Ackerland siedelten sich Neubauern an.
Auf diese Weise ist der Urahne der gegenwärtigen Gemeinde entstammt. Im Laufe der Geschichte haben die Landbesitzer mehrmals gewechselt. Die Bewohner haben Wein angebaut und haben sich auch mit dem Abbau und Transport von Marmor
beschäftigt.
In der zweiten Hälfte des XIX Jahrhunderts hat die Welle der Industrialisierung auch Lábatlan erreicht. Mit den ersten Industriebetrieben nahm die großzügige Entwicklung von Lábatlan zu und die Bevölkerung verdoppelte sich.

Lábatlan besitzt heute eines der größten Zementwerke Ungarns. Dieses Werk ist im Besitz der Fa. Lafarge. Auch die Papierindustrie, Fa. Piszke, ist von großer Bedeutung.

 

http://www.labatlan.hu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte der Stadt Köszeg
Die Entstehung der einzigen königlichen Freistadt des historischen Burgkomitates Vas (Eisenburg) reicht ins dritte Viertel des 13. Jahrhunderts zurück. Ihre Gründung verdankt sie dem Familienzweig Volfer aus dem Geschlecht Héder, das sich im Jahre 1157 in Ungarn niedergelassen hat. Vor 1274 wurde die zentrale Hofhaltung der aus dem Geschlecht ausgeschiedenen Familie K?szegi durch Heinrich II. und seinen Sohn Iwan von Németújvár (Güssing) nach Köszeg (Güns) verlegt. Jahrzehntelang war die Stadt der Sitz der Grafen von Köszeg (Güns). Erst 1327 brach Karl von Anjou die Macht der Familie Köszegi in Westtransdanubien endgültig und erhob die Stadt ein Jahr später (1328) in den Rang einer königlichen Stadt. Unter der Herrschaft der Anjou (1347-1381) wurden auch die Stadtgrenzen befestigt. 1392 wurde die Stadt des Königs grundherrlich, indem der Palatin Nikolaus Garai eine an König Sigismund von Luxemburg gezahlte Pfandsumme der Familie Ellerbach von Monyorókerék zurückzahlte. Die Epoche der Garais ging 1441 zu Ende. In der dritten Welle der großen Türkenkriege des 16. Jahrhunderts wurde Köszeg zum bedeutendsten Schauplatz des Feldzuges von 1532: Zwischen dem 5. und 30. August wurden von dem Großwesir Ibrahim 19 heftige Sturmangriffe gegen die Stadt geführt. Unter der Führung des Stadt- und Burgkapitäns Miklós Jurisich gelang es der kleinen Burgbesatzung ein 80000 Mann zählendes Türkenheer zurückzuschlagen. Nach dem letzten erfolglosen Ansturm der Türken wurde die türkische Heeresführung durch einen Janitscharenaufstand zur Aufgabe der Belagerung gezwungen. Laut Tradition soll das letzte Kontingent der abziehenden türkischen Truppen die Grenzen der Stadt um 11 Uhr verlassen haben. Zum Gedenken an diese historische Heldentat läuten seit 1777 die Kirchenglocken von Köszeg um 11 Uhr. Nach den Türkenkriegen gelangten die Burg und das Herrschaftsgebiet von Köszeg 1695 in den Besitz der Herzogsfamilie Esterházy, wo sie bis 1931 verblieben. Die strategische Bedeutung der Stadt ging nach dem Rákóczi-Freiheitskampf von 1703-1711 verloren. Neben Szombathely war Köszeg für die Militärführung der Kuruzzen von 1705 - 1708 die wichtigste Festung bei der Befreiung und Erhaltung der westlich der Raab gelegenen Landesgebiete. Die königliche Freistadt erlebte im 18. Jahrhundert die längste friedliche Epoche ihrer Geschichte. Zum ersten Mal in der Stadtgeschichte wurde versucht, die Bevölkerungsverluste im Jahre 1712 durch die Anwerbung von Kolonisten und durch die Gründung von Schwabendorf (Köszegfalva) zu ersetzen. Ihre führende Rolle im Burgkomitat Vas verlor Köszeg bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Produktionskrise im Zunftwesen während der ungarischen Reformzeit Anfang des 19. Jahrhunderts konnten nur wenige Handwerksbetriebe überleben. Die Gründung von Aktiengesellschaften, Vereinseinrichtungen und des ersten Geldinstitutes im Komitat bezeugen die frühbürgerliche Stadtentwicklung. Neben der bislang typischen Gesellschaft von Kleingewerbetreibenden und Kleinhandelsunternehmen entwickelte sich Köszeg in dieser Zeit zur Stadt der Schulen, Sanatorien und Garnisonen. Dabei blieb zum Glück der besonders schöne und wertvolle Natur- und Baubestand von den Entwicklungen und Folgen des Kapitaleinsatzes unberührt. Meistens wurden nur die Torbasteien an den Festungsanlagen beschädigt. Die Stadtstruktur blieb unverändert erhalten. Für die Bewahrung des baulichen Erbes wurde Köszeg im Jahre 1978 mit dem Hild-Preis (ungarischer Architekturpreis) ausgezeichnet. Seit 1990 lebt Köszeg wieder unter normalen Voraussetzungen für Selbstverwaltung und Marktwirtschaft. Die finanzschwache Stadt sucht nach Möglichkeiten der Erneuerung durch den Kapitaleinsatz auswärtiger Investoren und hofft auf Unterstützung durch staatliche und europäische Fördermaßnahmen.

 

http://www.koszeg.hu/nyelvek/de


http://www.naturpark-geschriebenstein.at/koeszeg/index.php

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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