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Geschichtliche Entwicklung

Funde aus der Keltenzeit beweisen, dass unser Gebiet bereits um ca. 500 v.Chr. besiedelt war. Viel bedeutender jedoch sind die Funde aus der Römerzeit, die auf Rechnitzer Hotter gemacht wurden, z. B. ein Strang der röm. Wasserleitung, die die Stadt Savaria mit Quellwasser versorgte, röm. Grabstätten, Fundmaterial auf den "Ziegeläckern" usw.

 

 

Schloss Rechnitz, Federzeichnung von J. Ledentu, 1639
Schloss Rechnitz, Kupferstich aus: Burckhard von Birkenstein, Erzherzogliche Handgriffe des Zirkels
Adam I. Batthyany, 1609-1659
Das Batthyanysche Familienwappen

 

 

In der Zeit der Völkerwanderung kam es zu Verwüstungen, da verschiedenste Völker durch unser Land zogen. Gegen Ende des 6. Jhdts. gründeten Slawen die Siedlung Orechovca, was soviel wie "Nusshain" bedeutet. Dieser Name wurde später von deutschen Siedlern umgewandelt, und 1260 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung. 1348 erhielt Rechnitz das Marktrecht. Im 14. Jhdt. unterstand der Ort den Güssinger Grafen.

 

 

Das Schloss Batthyany

Als die Familie Batthyany im südlichen Burgenland das herrschende Adelsgeschlecht wurde, entwickelte sich Rechnitz an der Wende vom 17. zum 18. Jhdt. zu einer eigenständigen wirtschaftskräftigen Herrschaft.
Der aus den zwei Teilen Deutschmarkt und Ungarmarkt zusammengewachsene Ort war Zunftstätte zahlreicher Handwerker. Besonders zu erwähnen sind hier die Stiefelmacher, die die Kavalleriegarnison und Märkte bis Wien und Budapest belieferten, aber auch die zahlreichen Mühlen.

 

Schlosspark mit Mausoleum und Teich
Aufnahme von der Schloßberggasse
Die Batthyany-Gasse (die heutige Herrengasse)
Eine Luftaufnahme der Gemeinde

 

 

Gegen Ende des 19. Jhdts. setzten jedoch schwere wirtschaftliche Rückschläge ein, 1870 wurde der Gutsbesitz samt Schloss verkauft. Viele Bewohner von Rechnitz zogen weg oder wanderten aus. Es folgte der Erste Weltkrieg, darauf der Anschluss an Österreich und damit die Grenzlage ohne Hinterland. 1920 wurde die Ostgrenze des Gemeindehotters als Staatsgrenze (bzw. Landesgrenze) gegen das magyarisch sprechende Gebiet festgelegt. Diese seit 1945 "tote Grenze" hat sich bis Ende der achtziger Jahre negativ auf die Wirtschaft von Rechnitz ausgewirkt, vor allem in Hinblick auf Industrieansiedlungen. Die Karwoche des Jahres 1945 brachte durch mehrtägige wechselvolle Kämpfe große Verwüstungen und Zerstörungen. Das schöne Barockschloss im Zentrum des Ortes brannte bis auf die Grundmauern aus, auch zahlreiche Häuser und Weinkeller wurden stark beschädigt.

 

 

Ansicht von Rechnitz, etwa 1931
Blick vom Tabor auf die Evangelische Kirche
Die Jüdische Synagoge in Richtung des Tabors
Das Innere des Judentempels
Die erste Aussichtswarte am Geschriebenstein

Wirtschaftliche Erholung und der Wiederaufbau des Ortes begannen erst nach 1950. Es folgten die Erschließung und Bebauung neuer Siedlungs-gebiete sowie die Schaffung kommunaler Einrichtungen.
Heute bietet die Großgemeinde Rechnitz ihren Bewohnern und Besuchern nicht nur eine tadellose Infrastruktur und zahlreiche Attraktionen, sondern es wurde durch die Gründung einer Industriezone außerhalb des gepflegten Ortes auch ein weiteres wirtschaftliches Standbein geschaffen.

 

 

Das abgebrannte Schloss
Das Faludital
Die Simon-Mühle
Das Kloster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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