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Afrikanische Schweinepest


20.01.2020 09:38
Alter: 35 days
Kategorie: News

Derzeit kommt die Afrikanische Schweinpest (ASP) in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten vor. ASP ist bisher noch nicht in Österreich aufgetreten, die Gefahr einer Einschleppung ist aber sehr hoch!

 

Die Afrikanische Schweinepest ist eine äußerst ansteckende, meist fieberhaft verlaufende Seuche. Sie befällt Haus- und Wildschweine stellt jedoch für andere Tiere und Menschen keine Gesundheitsgefährdung dar.

Der Erreger, ein Virus, ist sehr widerstandsfähig. Er kann Wochen bis Monate in Fleisch und Fleischwaren sowie in Schlachtabfällen überleben, in gefrorenem Fleisch sogar mehrere Jahre. Die Afrikanische Schweinepest wird vor allem durch infizierte Schweine und das Verfüttern kontaminierter Speiseabfälle übertragen. Das Virus kann aber auch über nicht gereinigte und desinfizierte Fahrzeuge, Ausrüstung und unsaubere Kleidung weiterverbreitet werden.  Die Inkubationszeit beträgt 3-19 Tage. Die wichtigsten Symptome sind Fieber und Apathie.

Ein Ausbruch in Österreich hätte schwerwiegende Folgen, für Tiere und landwirtschaftliche Betriebe. Bei Auftreten von ASP in einem Betrieb müssen alle Tiere getötet werden. Des Weiteren ist in betroffenen Gebieten die Jagd stark zu reglementieren, um einer Ausbreitung in der Wildschweinpopulation entgegenzuwirken.

Die obersten Ziele sind eine Einschleppung nach Österreich zu verhindern sowie allfällige Ausbrüche bei Wildschweinen oder Hausschweinen möglichst frühzeitig zu erkennen, um so schnell wie möglich Maßnahmen zur Eindämmung setzen zu können.

Seit 15.12.2019 sind in ganz Österreich tot aufgefundene Wildschweine der Veterinärbehörde zu melden. (BGBLA 2019 II 399 - ASP-Revisions- und Frühwarnverordnung)

 

Schweinehalter müssen auf folgendes achten:

Strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen kann einen Eintrag von ASP in Schweinebetriebe verhindern!

 

  • Jeglichen direkten und indirekten Kontakt zwischen Wildscheinen und Hausschweinen verhindern

  • Kein Verfüttern von Speiseabfällen an Schweine

  • Keine betriebsfremden Personen in den Stall lassen

  • Personen, die den Stall betreten, müssen saubere betriebseigene Schutzkleidung oder Einmalschutzkleidung tragen

  • Mäuse und Ratten konsequent bekämpfen

  • Tiertransportfahrzeuge nach jedem Transport reinigen und desinfizieren

  • Jeden Verdacht auf Afrikanische Schweinepest unverzüglich dem Amtstierarzt melden

  • ASP Früherkennung beim Hausschwein·   

 

Informationsfolder für Schweinehalter

Informationsfolder für Jäger

Information der AGES

Information Bundesministerium Gesundheit

 

 

 

 

 

 

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