Rechnitzer im Ironman-Fieber22-07-10 08:28 Alter: 45 days Kategorie: News „3,8 - 180 - 42“ sind die magischen Zahlen die sich auch auf der Finisher-Medaille wiederfinden.
Aber es sind auch genau die Distanzen (wohlgemerkt in km!) die Florian Stuparits und Franz Kaltenecker auf sich genommen haben um am Ende des Tages voller Stolz als „Ironman“ hervor zu gehen.
Die beiden starteten am 4. Juli 2010 unter 2.300 Starter beim Kärntner Iroman Austria. Etwas holprig ging es bei beiden heuer in der Trainingsvorbereitung. Beim Vorbereitungsrennen in St. Pölten über die Halbdistanz konnte Florian aufgrund einer Erkrankung nicht starten. Franz startete zwar hatte jedoch Pech beim Schwimmen. Beim Ausstieg stolperte er und zerrte sich das Sprunggelenk. So lag die Konzentration nun nach dem verpatzten Saisonauftakt voll und ganz dem eigentlichen Ziel der Saison 2010 - der Ironman in Klagenfurt.
Der Wettkampftag begann bereits ziemlich früh um 04.00 Uhr. Nach dem Frühstück, welches ja gut verdaut werden muss, ging es ab in die Radwechselzone um die letzten Vorbereitungen am Rad abzuschließen.
Dann mit Punkt 07.00 Uhr starteten beide ins Abenteuer. Nach der 3,8 km Schwimmstrecke war somit die erste Disziplin erfolgreich absolviert. Mit einer Zeit von 1:16 verließen beide gleichzeitig und quasi „Hand in Hand“ das Wasser und machten sich nun auf die 180 km Radstrecke.
Von Klagenfurt ging es aus über Reifnitz, Velden weiter nach Rosegg, St. Niklas vorbei am Faaker See und wieder zurück nach Rosegg. Dann über Schiefling, St. Egyden (über den Ruperiberg) wieder zurück über Köttmannsdorf nach Klagenfurt. Ein unglaublicher Empfang bot sich den beiden bei der Radwende Minimundus. Hier erwarteten tausende begeisterte Fans die Triathleten und schickten diese zugleich auf die zweite Runde á 90 km.
Mit den Top Radsplits (Florian 5:42 h, Franz: 5:31h) konnten sich die beiden nun auch erfolgreich auf den Marathon konzentrieren. Die folgenden 42,195 km sind alles andere als ein Kinderspiel. Jeder Meter ist wirklich eine Herausforderung die man nur durch den eisernen Willen hin zum „Ironman“ schafft.
Auf der Laufstrecke konnte Florian auf seine Erfahrung (hatte 2007 bereits erfolgreich den Ironman Austria in Klagenfurt geschafft) zurückgreifen und lief den Marathon mit einer tollen Zeit von 4:24:54 h. Franz, der beim Ironman gleichzeitig seinen ersten Marathon lief, erreichte eine Zeit von 4:40:46 h.
Etwas geschafft aber mit Stolz erfüllt konnten sich beiden am Ende des Tages über die Top-Leistung freuen. Mit Zeiten von unter 12 Stunden, was für den Hobbybereich doch als magische Grenze gilt, konnten sie sich damit auch die eigenen Ziele unterbieten: Florian Stuparits - 11:33:04 h, Franz Kaltenecker - 11:43:48 h.
Ironman - für viele absoluter Wahnsinn - für andere wie auch die beiden Rechnitzer eine prägende Erfahrung auf die man auch im „normalen“ Leben immer wieder zurückgreifen kann. Nichts ist unmöglich!
Florian Stuparits
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